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Die Evolution von BIM

Die Evolution von BIM
Das erste computergestützte Design (CAD) wurde 1963 von dem amerikanischen Computerwissenschaftler und Internetpionier Ivan Edward Sutherland entwickelt. Dies war der Ausgangspunkt für Computerinteraktionen und die Entwicklung von Modellierungsprogrammen im Bauwesen. Während CAD rasch Fortschritte machte, trug ein Softwareentwickler Robert Aish maßgeblich zur Herausgabe des Begriffs Building Modeling bei, der 1986 bald zu Building Information Modeling (BIM) wurde.
Die Idee von BIM existiert also seit rund 40 Jahren mit seinen innovativen Facetten. Das Potenzial von BIM in den Bereichen Entwicklung, Planung, Bau und Instandhaltung hat begonnen sich im Markt auszubreiten. Allmählich sehen wir die Nutzung von virtuellem Planen und Bauen in Kombination mit nachhaltigen Designpraktiken, Mensch-Computer-Interaktion, Virtual- und  Augmented Reality, Cloud Computing und generatives Design. (Bergin, 2011).

Diese Trends beeinflussen kontinuierlich die Entwicklung von BIM. Es ist spannend, den Aufstieg des neuen Bau- und Planungsstandards mitzuerleben. Dazu zählt sowohl die Umsetzung auf organisatorischer Ebene, als auch bei den technischen Merkmalen. „Organisatorisch“ bedeutet, dass Projekte unabhängiger der Leistungsphasen werden und „technische“, dass es neue Tools und Softwarelösung gibt, die verschiedene Prozesse digitalisieren und erleichtern. 
Derzeit gibt es vier verschiedene BIM-Stufen, die den Grad der Implementierung und Nutzung von BIM wiedergeben. Level 0 zählen wir nicht wirklich zu BIM. Es ist die Vorstufe: die Nutzung von 2D-basierter CAD-Software, an Stelle von Schrift und Papier. Level 1 ist der erste Einstieg in die Welt von 3D. Hier bewegt sich aktuell der Großteil des Marktes: es werden 3D-basierte Planungen erstellt. Um von der BIM-Arbeitsweise zu sprechen, reicht dies jedoch noch nicht aus. Erst mit dem zweiten Level kann von BIM gesprochen werden: Es werden Fachmodelle pro Disziplin nach dem BIM-Standard aufgebaut, es findet einen Austausch zwischen den Fachgewerken statt und Personen arbeiten mit den BIM-Daten. BIM-Level 3 ist die Zukunft. Es ist die vollständige Integration der Daten über den gesamten Immobilien-Lebenszyklus hinweg. Die Lösung von Visoplan ist ein Tool, um das 2. BIM-Level digital zu unterstützen. Mindestvoraussetzung dafür ist die Nutzung von BIM Level 1, bei dessen Implementierung Visoplan beratend helfen kann.
Es ist wichtig zu beachten, dass sich jedes Land auf einer anderen Ebene der BIM-Stufen befindet. BIM verändert sich in der AEC-Branche und gewinnt in zahlreichen Ländern immer mehr an Bedeutung. Hier einige Beispiele.

BIM in Großbritannien
Großbritannien dominiert neben den USA die Einführung von BIM. 2016 erreichten sie als Land das Level 2 der BIM-Technologie und haben bis 2020 das Augenmerk auf die Einführung von Level 3 gerichtet. Es gibt viele Wachstumschancen, die das Vereinigte Königreich nutzen kann. Somit könnte das Land eine weltweite Führungsrolle bei der Einführung, dem Service und der Nutzung von BIM übernehmen. Die britische Regierung hat die BIM-Adoptionsrate erhöht, indem sie seit April 2016 für jedes Bauprojekt ein BIM-Mandat fordert. Dies bedeutet, dass alle von der Zentralregierung finanzierten Projekte mit „vollständig kollaborativem 3D-BIM“ geliefert werden müssen. BIM ist jetzt ein wichtiger Faktor für alle größeren Organisationen.

BIM in den USA
Nach einem Auf und Ab hat die Einführung von BIM im Laufe der Jahre zugenommen und ist zu einem wichtigen Instrument für die US-amerikanische Architektur-, Ingenieur- und Bauindustrie geworden. Die US-Bauwirtschaft ist einer der größten Baumärkte weltweit. Mit finanzieller Unterstützung der Regierung ergeben sich für Unternehmen, die neue Technologien implementieren, große Chancen und Möglichkeiten. Level 2 wird schon von vielen großen Unternehmen als Standard verstanden. 

BIM IN DER EU
In ganz Europa zieht die Rate der Einführung von BIM kontinuierlich an, da das Interesse an diesem Standard und den damit verbundenen neuen Technologien unter den Fachleuten und staatlichen Institutionen steigt. Sie sind bestrebt von anderen Ländern zu lernen und wollen die Akzeptanz und das Verständnis für diese Technologie in Bezug auf BIM steigern. Mit diesem externen Wissen können sie es in ihrem eigenen Land umsetzen. Es ist wichtig zu beachten, dass Europa die Bedeutung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit unter Einbeziehung der Regierung versteht. Die EU-BIM-Arbeitsgruppe wurde im Jahr 2016 eingerichtet. Die Gründe dafür waren die Entwicklung eines europäischen Ansatzes für BIM bei öffentlichen Arbeiten. Die Gruppe hatte einen positiven Einfluss auf die Einführung von BIM in Europa, wobei sich die verschiedenen Länder unterschiedlich schnell bewegen.

BIM in Deutschland, Österreich und Schweiz
Der Markt, auf den sich Visoplan konzentriert, ist die DACH-Region. Auch hier steigt die Rate der Implementierung und Nutzung von BIM in Bauprojekten. Die Bundesregierung hat die Digital Building Plattform ins Leben gerufen; eine Gruppe, die sich auf die Entwicklung einer nationalen BIM-Strategie aus verschiedenen Branchen spezialisiert hat. Trotzdem steht BIM bei dem Großteil der deutschen Marktteilnehmer am Anfang. Nur die großen Unternehmen verstehen es mit BIM Level 2 umzugehen. Trotzdem ist es langfristig das Ziel der Regierung die vollständige Implementierung von BIM zu erreichen. Derzeit konzentrieren sich die Kammern und Verbände auf die Aufklärung der Branche. 
Die Rolle der Bundesregierung ist dabei tragend. Sie hat eine offizielle Erklärung zur "Standardisierung von Prozess- und Gerätebeschreibungen, zur Entwicklung von Richtlinien für digitale Planungsmethoden und Musterverträge" abgegeben. Dies zeigt, dass BIM in Deutschland für die Zukunft und darüber hinaus als notwendig erachtet wird. Nun wird es für alle öffentlichen Bauprojekte bis 2020 zur Pflicht BIM zu nutzen, dementsprechend werden alle Ausschreibungen ab nächstes Jahr formuliert werden, erklärte der Bundesminister des BMVI. Das Problem, welches Deutschland bei der Implementierung von BIM derzeit sieht, ist das Gefühl der Unsicherheit bei insbesondere kleinen Unternehmen und Zulieferern, die Angst vor den Kosten für Forschung und Entwicklung haben. Hier sind Österreich und die Schweiz weiter und könnten somit in Ausschreibungen profitieren, da diese das Wissen und die Technologie schon durchweg nutzen. 

Wir bei Visoplan haben uns das Ziel gesetzt diesen Trend anzukurbeln und die Nutzung von BIM  zu erleichtern. Wir haben bei unserer Lösung den Fokus vor einem Jahr auf BIM und die erfolgreiche BIM-Kollaboration (BIM Level 2) gesetzt – VR steht nun nicht mehr im Vordergrund. Die Ziele belaufen sich nicht nur auf die Visualisierung der Daten, sondern mehr auf die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Parteien. Hauptsächlich möchten wir Effizienz schaffen. 
Unser Unternehmen digitalisiert und erleichtert die Implementierung von BIM Level 2, was bedeutet, dass mit unserer Hilfe alle Projektmitglieder uneingeschränkt über eine zentrale Kommunikations- und Projektplattform zusammenarbeiten können. Relevant wird das dadurch, dass der volle Wert des Einsatzes von BIM zu tragen kommt.
Ziel von Visoplan ist es, die Hauptlösung für die BIM Kollaboration-Prozesse zu werden, indem Sie die standardisierten Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Kommunikation nutzen können. Damit möchten wir die Marktlücke schließen und Deutschland (Österreich und der Schweiz) dabei helfen auf den Zug von BIM zu springen und die Implementierung des Level 2 BIM in dem jeweilige Bauprojekt oder Architekturbüro zu erleichtern.

Wir sind die Lösung für Ihr Problem! Sprechen Sie uns einfach an. 

Um Ihnen unser volles Potenzial aufzeigen zu können, gehen wir gerne eine Live Demo mit Ihnen durch. Anmelden können Sie sich unter Visoplan.de/demo.

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